• Lukas

Naturkosmetik vs. konventionelle Haarpflege

Aktualisiert: Mai 18

Warum wir – uns und unserer Umwelt zuliebe - endlich auf natürliche Produkte umsteigen sollten.


Immer noch hält sich bei vielen hartnäckig das Gerücht, dass Naturkosmetik nur was für Öko-Freaks sei. Kunden lassen sich von Werbeversprechen konventioneller Kosmetik um den Finger wickeln, ohne jemals über Inhaltsstoffe, Risiken, ethnische oder ökologische Folgen nachgedacht zu haben. Heute erzählen wir euch warum es höchste Zeit ist, für uns und unsere Umwelt auf Naturkosmetik umzusteigen und ihr auf jeden Fall gut beraten seid auch mal den ein oder anderen Cent mehr für Haarpflege auszugeben.



Konventionelle Haarprodukte bestehen zum größten Teil aus synthetischen Inhaltsstoffen wie Paraffine, Parabene, Silikone, Erdölprodukte, PEG oder auch synthetischen Farb- und Duftstoffe. Alle diese Stoffe haben negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Sie sind für ihn unbekannte Stoffe und können wenig bis gar nicht verarbeitet werden - ganz im Gegenteil. Er kann sie auch nicht ausscheiden und sie verbleiben in Form von Toxinen für eine lange Zeit im Körper. Einzelne schädliche Stoffe haben wir schon in einem früheren Blogpost ausführlich beschrieben. Da wir es als unsere Pflicht sehen, Aufklärung zu leisten, gibt es eine kleine Wiederholung.


Silikone, Parabene, Paraffine – Erdölwahn für die Schönheit



Silikone werden hauptsächlich verwendet, um das Haar glänzend zu machen. Dabei legen sie sich wie ein Mantel um jedes einzelne Haar wodurch das Licht besser reflektiert wird. Durch mehrfache Verwendung legen sich die Schichten übereinander und es können keine Nährstoffe mehr in das Haar eindringen. Das Silikon wirkt also wie ein "Schutzschild" gegen langfristig gesunde Haarpflege. Zudem wird das Haar beschwert, was speziell für feines und dünnes Haar äußerst unangenehm ist. In manchen Fällen kommt es in Folge von Nährstoffarmut auch zu fettiger oder schuppiger Kopfhaut. Parabene sind Konservierungsstoffe und sorgen für eine lange Haltbarkeit von Produkten, indem sie die Verbreitung von Pilzen und Bakterien verhindern. Obwohl es noch relativ wenig Forschung über diese Inhaltsstoffe gibt, stehen sie im Verdacht krebserregend zu sein. Hinzu kommt, dass viele Menschen allergisch darauf reagieren und Ausschläge und Rötungen davontragen können. Paraffine sind Rückstände aus der Mineralölverarbeitung und werden als Weichmacher in verschiedenen Kosmetikprodukten verwendet. Zudem werden sie auch als Feuchtigkeitsspender eingesetzt, weil sie einen Schutzmantel um die Haut legen. Doch Vorsicht! Mit der Zeit wird die natürliche Regenerationsfähigkeit der Haut durch die künstliche Versiegelung beeinträchtigt und sie wird trocken und schuppig, auch der Talgabfluss wird gestört.


PEGs schädigen doppelt


PEGs sind Polyethylenglykole und sind aufgrund ihrer Großschreibweise in der Inhaltsstoffliste meist leicht zu erkennen (PEG-8, PEG-15 udgl.). Doch auch Stoffe die auf „eth“ enden gehören zu dieser Stoffgruppe. Sie werden in Haarpflegeprodukten eingesetzt um Fett und Feuchtigkeit miteinander zu verbinden. Da sie diese Funktion aber nicht nur im Produkt, sondern auch auf der Haut „erfüllen“, wird die natürliche Barrierefunktion der Kopfhaut zerstört und alles Schädliche kann tief in die Haut eindringen.


Umweltbelastung

Natürlich darf bei all der Diskussion über die Bedenklichkeit für den menschlichen Körper, der Umweltaspekt auch nicht fehlen. Vor allem Tiere leiden in zweierlei Hinsicht besonders darunter:

  1. Konventionelle Haarpflege ist voll von Mikroplastik. Dabei verwenden Hersteller viele unterschiedliche Begriffe wie Polyethylen, Nylon-12, Acrylates Copolymer oder Acrylate Crosspolymer. Das Mikroplastik gelangt durch die Abflüsse in unsere Gewässer. Die winzigen Teile werden dann dort von Fischen und anderen Wassertieren fälschlicherweise als Nahrung erkannt. Bei der Menge an konventionellen Shampoos die immer noch verwendet werden, kann sich jeder selbst ausrechnen wie viele Tonnen täglich in unseren Gewässern landen.

  2. Der zweite negative Aspekt sind Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs oder Tierversuche. Kaum ein herkömmliches Produkt ist vegan oder tierversuchsfrei. Achtung! Das Wort vegan ist nicht geschützt und darf beliebig verwendet werden. Hierbei sollten Verbraucher unbedingt auf Zertifikate achten! Kein Zertifikat, keine Sicherheit!


Natürlich hat auch Naturkosmetik ihre Schwächen da sie von Unternehmen sehr oft als Green Washing benutzt wird. Vor allem bei Produkten die als „naturnah“ bezeichnet werden, handelt es sich meist um konventionelle Produkte mit geringem Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen. Sicher kann sicher der Kunde aber bei zertifizierten Produkten sein. Es ist daher wie bei vegan dringend zu empfehlen, beim Kauf auf Zertifikate wie Natrue zu achten.





"lipure ist die 100% pflanzliche, zertifizierte und vegane Haarpflege. Unser Verzicht auf - alles was schlecht ist - hilft Haar und Kopfhaut sanft zu pflegen und erzielt langfristig gesunde Ergebnisse."




Die Zauberkraft von Naturkosmetik


Nichtsdestotrotz ist Naturkosmetik konventioneller Kosmetik in allen Bereichen überlegen. In reiner Naturkosmetik werden nur Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Pflanzenextrakte, Hydrolate und Stoffe auf pflanzlicher Basis verwendet.

Dadurch werden die körpereignen Funktionen und die Selbstregulierung angeregt. Im Vergleich zu konventioneller Kosmetik werden Haar und Kopfhaut nicht verschlossen und die Aktivwirkstoffe können tief eindringen und von Innen nähren. Nicht umsonst werden Kräuter schon seit tausenden von Jahren für die verschiedensten körperliche Probleme und Krankheiten eingesetzt. Viele der Kräuter die in den lipure Produkten verwendet werden, fanden schon im alten Ägypten Anwendung.

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Naturkosmetik schützt die Umwelt


Reine Naturkosmetik darf kein Mikroplastik enthalten und ist daher um ein Vielfaches schonender zu unserem Planeten als konventionelle Kosmetik. In Bezug auf generellen Tierschutz, empfehlen wir wieder Vorsicht walten zu lassen. Zwar werden vermutlich alle Naturkosmetik-Produkte frei von tierischen Inhaltsstoffen sein, auf Nummer sicher geht der Kunde hierbei wiederum nur bei zertifizierten Alternativen. Die lipure Produkte sind alle bei der Vegan Society als vegan registriert. Kunden erkennen Marken mit dem Zertifikat leicht an der sogenannten „Vegan-Blume“. Dabei kann man sich auch definitiv sicher sein, dass die Produkte auch nicht an Tieren getestet wurden.




"Naturkosmetik von lipure geht über Liebe zu dir selbst hinaus"




Geduld – Naturkosmetik braucht Zeit



Es ist also höchste Zeit auf Naturkosmetik umzusteigen - uns und unserer Umwelt zuliebe. Es kann in manchen Fällen zwar etwas dauern, bis sicher der Körper auf die neue Haarpflegeroutine eingestellt hat, bis vor allem die Kopfhaut von schädlichen Silikonen befreit ist. Danach wirst du aber nachhaltig davon profitieren - deine Haare werden es dir auf ewig danken.



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